Jul 18 2018

18. Juli, 2018: Weinstaat Georgia und “Döner” in einem deutschen Fastfood Restaurant

Published by bernd at 20:31 under USA

Einmal im Monat haben Bernd und ich einen Kindfreien abend. Unser YMCA organisert jeden Monat ein Themenbezogenes Parents night out,  wie z.B. Poolparty im Sommer, Halloweenparty im Herbst, etc. Bernd und ich gehen dann meistens zum Weintasting in einem kleinen Weingeschäft hier in unserer Nähe. Dort werden dann zu verschiedenen Themen Weine ausgeschenkt, wie z.B Weinflaschen mit einem interessantem Label, nur rote Weine, Weine aus den USA, Wein und BBQ, etc. Das Tasting ist immer sehr nett gemacht und man kommt mit anderen Leuten ins Gespräch und man bekommt etwas über die Weine erzählt.

Vor einigen Wochen waren wir seit längerem mal wieder in Dahlonega, einem Ort ca. 45 Min. nördlich von uns, in den Bergen. Wir haben dort einen Kunst und Handwerkermark besucht, und sind auch die Geschäfte dort in Downtown entlanggeschlendert und haben festgestellt, dass Dahlonega Downtown  jede Menge Weinlokale mit sogenannten Tastingrooms hat. Dort werden die lokalen Georgia Weine ausgeschenkt und man kann in dem Ort sogar geführte Weintouren durch die verschiedenen Tastingrooms buchen. In eines der Lokale sind wir dann hineingegangen und haben erfahren, dass in unserer Umgebung zwischen 45 Min. und 1.5 Std Fahrt an die 40 Weingüter angesiedelt sind. Da wir gerne Art Festivals (Kunst-und Handwerkermärkte) besuchen, und diese oft auch in den Bergorten sind, haben wir uns vorgenommen, immer mal ein Vineyard zu besuchen. Am Wochenende haben die meisten Vineyards Live Music und man kann gemütlich draussen sitzen. Ausserdem ist die Gegend dort sehr schön. Bis jetzt haben wir drei Weinegüter besucht, wir haben also noch viele vor uns. Für letztes Wochenende hat Bernd uns eine Weinberg- und Herstellungsbesichtigung gebucht, auf einem Weingut in Elijay, GA.  Wir waren schon eine Woche zuvor dort und Bernd hatte uns ein leeres Weinfass bestellt, welches wir dann auch gleich abholen konnten.  Das Weinfass soll als Stehtisch für Bernds neue Grillecke in unserem Garten dienen. Die Weingutbesichtigung war sehr schön und interessant, wobei diese sich auf den Weinfasskeller beschränkt hat, das es anfing zu regnen, als wir zu den Weinbergen wollten.

Auf der Rückfahrt nach Hause, wollten wir dieses Mal auch bei dem deutschen “Döner” Restaurant anhalten, an welchem wir schon so oft auf dem Weg in die Berge vorbeigekommen sind. Aber entweder waren wir satt oder das Restaurant war schon geschlossen. Also freuten wir uns dieses Mal auf einen leckeren Dönerteller, Bernd wollte nur Fleisch und ich hatte das Bild von mit einen schönen Dönerteller mit Lamm oder Hähnchenfleisch vor Augen, mit Krautsalat, Tomaten, Pepperoni, Schafskäse und Tzaziki, ganz wie wir es aus Deutschland kennen. Im Restaurant angekommen, gaben wir unsere Bestellung auf, Sarah wollte eine Bratwurst. Unser “Döner”, wurde in ein Plastiksuppenkontainer gefüllt, der Krautsalat und Tzaziki obendrauf. Ich weiss nicht was es war, aber das Ganze schmeckte nicht einmal annährend wie Döner. Das war einfach nur labbriges Rindfleisch mit Sauerkraut (und ich mag kein Sauerkraut). Und das Restaurant in diesem kleinem Ort hat echt gut zu tun. Wahrscheinlich glauben die Amerikaner, das Essen muss so schmecken. Die einzige, die mit ihrem Essen glücklich war, war Sarah, sie hatte eine gegrillte Bratwurst. Ich habe mir nun ein Döner Rezept im Internet herausgesucht und es wird bestimmt nicht schwer sein den Döner besser hinzubekommen als dieses Restaurant.

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