Archive for November, 2012

Nov 23 2012

23.11.2012: Thanksgiving und die Weihnachtszeit

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Bernd:

Die Blätter verfärben sich und überall hört man jetzt Weihnachtsmusik. Tagsüber haben wir noch oft über 20 Grad Celsius, aber abends wird es recht kühl. Wir genießen den Herbst und freuen uns auf die Weihnachtszeit. Jetzt zu Thanksgiving haben wir vier Tage frei (Donnerstag und Freitag ist hier ein Feiertag) und der Black Friday eröffnet die Shoppingwelle. Geschäfte locken mit riesigen Rabatten und versuchen die Kunden schon nachts zum Shoppen zu bewegen. Ab Mitternacht öffnen viele und wir denken uns nur: das ist nichts für uns… um die Zeit schlafen wir lieber.

Interessant ist dennoch, dass zu Thanksgiving (am Donnerstag) fast alle Geschäfte geschlossen sind. Das sieht man hier noch nicht einmal zu Weihnachten. Wir stürzen uns gleich auch einmal in Getümmel. Mehr zum Peoplewatching als zum Shoppen. Heute Nachmittag treffen wir uns dann mit Freunden, wir wir vor gut 4 Jahren kennengerlent hatten. Wir lebten da noch im Apartment und hatten Joe und Geanie auf einer Poolparty kennengerlent. Joe ist in die Army eingetreten, da er hier zur Zeit der Wirtschaftskrise keine Stelle mehr finden konnte und die Familie ernähren mußte. So sind beide (nur sind sie zu viert) nach Kansas versetzt worden und nächsten Jahr geht es nach Kalifornien. Über Facebook und deren Blog bleiben wir in Kontakt und freuen uns Joe, Geanie und Familie nachher zu sehen.

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Nov 14 2012

10.11.12, Yes we can, again! Obama bleibt unser President.

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Nicole:

Barack Obama hat es geschafft, er bleibt unser President. Ich hatte noch am Dienstag abend bis 10.00 p.m. die bisherigen Ergebnisse geschaut und da lag Mitt Romney noch vorn. Hier bei uns in South Carolina haben wie erwartet die Republikaner gewonnen. Am Mittwoch morgen, habe ich als aller erstes nachgeschaut wie die Wahl ausgegangen ist und habe mich sehr gefreut. Und knapp gewonnen, wie es vorausgesagt wurde, hat Obama auch nicht. Hier im republikanischen SC ist man tief enttäuscht und angepieselt, dass Mitt Romney die Wahl verloren hat. Die Tea Party-Bewegung hat hier einen sehr hohen Stellenwert, die Krankenversicherung will man hier nicht. Gleich nach der Bekanntgabe, dass Obama President bleibt, kamen über Facebook die ersten Aufrufe, sich vorzubereiten, dass in vier Jahren wieder ein Republikaner President wird. Naja, Gottsei Dank hat die USA gewählt und nicht nur SC. Hoffentlich treibt Barack Obama die Krankenversicherung schnell voran und schafft es auch sich weiter gegen die Republikaner durchzusetzten, die leider im Kongress wieder die Mehrheit haben und ja schon in den letzten zwei Jahren alles geblockt hatten. Daür haben die Demokraten aber im Senat die Mehrheit, so dass sich das einigermaßen die Waage hält. Leichte vier Jahre werden es auch dieses Mal nicht!

Bernd musste wegen seinem Unfall zum Gericht. Es wurde ja damals eine Strafe von 150 Dollar wegen seinem verschuldetem Unfall angesetzt. Er wollte diese Strafe online bezahlen, aber das klappte irgendwie nicht, was im nach hinein ganz gut war. So musste Bernd zum Termin und wenn man meint es läuft ab, wie eine Haftrichtervorführung oder gar einer Gerichtsverhandlung, wie bei einem Verbrechen - weit gefehlt. Bernd erzählte, das kleine Gebäude wo Muncipal Court dransteht, hat er zuerst gar nicht gesehen. Es ist angegliedert in einer kleinen Mall. Als er hinein ging stand er in einem Vorraum mit Schaltern und wurde auch gleich zu einem Schalter gerufen. Er legte seinen Strafzettel vor, wurde gefragt “Guilty or not guilty?” und Bernd antwortete “Guilty” und fragte nach dem Unterschied. Darauf bekam er die Antwort: “Wenn Du Dich schuldig sprichst, wird Deine Strafe von 150 USD auf 100 USD herabgesetzt und Du bekommst statt 4 Punkte nur zwei Punkte”. Bernd fragte, ob das immer so gemacht wird und man sagte ihm, dass der Richter immer die Strafe etwas mildert, um es den Leuten leichter zu machen (bei Verkehrsdelikte). Also es lohnt sich immer zum Gerichtstermin zu gehen, wenn man einen Strafzettel bekommt.

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Nov 08 2012

7. 11.2012: Fahrt durch den Regen bei wunderschönem Regenbogen

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Bernd:

Am Wochenende sind Nicole und ich etwas spazierengefahren. Obgleich es leicht regnete, so war die Fahrt hier durch das ländliche Simpsonville sehr schön und zum Schluss wurden wir noch mit einem traumhaften Regenbogen belohnt. Selbst im Regen ist SC ein Traum.

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Nov 06 2012

05.11.12 Zurück von unserer Cruise

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Nicole:

Am 27. Oktober sind wir vom Hafen in Charleston in See gestochen. Da gerade Hurricane Sandy in Jamaica gewütet hatte und nun Richtung Norden zu den Bahamas unterwegs war (und danach verheerende Schäden in New York anrichtete), schauten wir ständig auf der Website unseres Cruise Anbieters nach, ob eine Veränderung der Route oder gar eine Absage anstand. Aber alles blieb wie geplant und so ging es nach Grand Turk, Half Moon Cay und Nassau, Bahamas. Zwei Tage waren wir auf See bevor wir auf Grand Turk eintrafen. Die See war rauher und es war sehr viel windiger, als auf den anderen Cruises, die wir machten. Wenn man oben auf dem Sonnendeck saß, konnte man an Hand der Wolken sehen, wie hoch der Wellengang war, obwohl man die meiste Zeit auf dem Schiff selbst davon nichts mitbekam. Nur ab und zu “torkelte” man übers Schiff und einmal sind wir nachts wach geworden, weil wir anscheinend über sehr große Wellen schifften. Die Seetage genießen wir immer genauso, wie die Landausflüge. Man kann sich in die Sonne setzten, die Leute beobachten oder an animierte Spiele oder anderen Aktivitäten teilnehmen. Abends gibt es in den verschiedenen Bars Lifemusik oder Comedyauftritte oder im Theater Musicalshows. Allerdings war bei uns abends gegen 7.30 Uhr Bettzeit angesagt. Sarah´s Schlafenszeit, und sie war immer so müde, dass sie schon beim Abendessen quengelte “gehn”, “Bett”. Das einzige, was sie wohl noch wach hielt, war der Nachtisch von Bernd : Chocolate melting cake mit Vanilleeis, von dem sie immer etwas abbekam. Da Sarah morgens immer früh wach war, gegen 5.30 Uhr,waren wir immer pünktlich um 7.00 Uhr beim Frühstück. Sarah hatte ja einen Tag vor unserer Cruise Geburtstag und bekam von uns einen Puppenwagen geschenkt. Diesen Puppenwagen hatten wir mitgenommen und Sarah lief damit den ganzen Tag, “stolz wie Oscar” durch die Gegend.

Für Grand Turk hatten wir einen Ausflug an den Goveneur´s Beach mit schnorcheln gebucht. Leider wurden die meisten Landausflüge wegen dem hohen Wellengang abgesagt. Außerdem war der Sog des Wellenrückstoßes sehr stark, so dass es zu gefährlich war, mit Sarah ins wunderschöne turkisblaue Meer zu gehen. Aber der Blick aufs Meer und dem Strand war einfach traumhaft. Hinter dem Hafen gab dort eine riesige, schöne Poollandschaft, die zu der Bar/Restaurant Margaritaville gehört. Dort konnte man Party machen, animierte Spielchen mitmachen, an der Poolbar im Wasser etwas trinken oder wie wir einfach relaxen, lesen, peoplewatching betreiben und mit Sarah im Pool plantschen. Auch wenn wir uns auf das schorcheln gefreut hatten, so war es ein sehr schöner Tag auf Grand Turk.

Auf der Insel Halfmoon Cay konnten wir leider nicht anlegen, da Der Hurricane Sandy dort große Schäden anrichtete und so hatten wir einen weiteren Seetag, bevor wir in Nassau vor Anker gingen. Für Nassau hatten wir den “Atlantis-Ausflug” auf Paradise Island gebucht. Atlantis ist eine riesige Hotelanlage mit Pools, Strand, Rutschen, Wasserspielplatz für kleinere Kinder, einem riesigen Schwimmbad”Fluß” in dem man sich mit einem Reifen treiben lassen kann (mit Wellen und Stromschnellen) Aquarium etc. Die Anlage ist richtig schön angelegt, sehr gepflegt und wir hatten Glück, dass wir außerhalb der Saison dort waren, denn es war dort relativ leer. So gab es keine Wartezeiten an Rutschen oder Aquarium. Bernd probierte die Rutschen und den “Stromschnellenfluß” aus, ich ließ mich gleich zwei mal in diesem Fluß treiben. Wir waren mit Sarah auf dem Wasserspielplatz, schauten uns das Aquarium an, von dem Sarah ganz begeistert war und gingen in der Anlage spazieren. Ruck zuck war der Tag in Atlantis um und wir fuhren mit dem Shuttlebus zurück, gingen noch ein wenig durch Nassau spazieren, bevor wir wieder auf Schiff zurück mussten. Den letzten Tag genossen wir dann wir dann auf See, bevor es wieder nach Hause ging.

Morgen ist Wahltag und wir sind ganz gespannt, wie die Wahl ausgehen wird. Ich hoffe, dass es Obama schafft President zu bleiben. Es dürfte jedenfalls spannend werden, denn laut Umfragen liegen Barack Obama und Mitt Romney gleichauf. Neben den Republikanern gibt es viele unentschlossene Wähler, die gegen die “Obamacare”sind, so wird hier die Gesundheitsreform genannt. Sie sind mit Mitt Romney zwar auch nicht ganz einverstanden, würden ihn aber als “kleineres Übel” wählen. Hier in South Carolina ist man Erz-konservativ, wir haben Nikki Haley, eine republikanische Gouvereurin und hier wird Mitt Romneyauf jeden Fall gewinnen.  Da wir keine amerikanischen Staatsbürger sind, dürfen wir nicht wählen, sonst hätte Obama zwei Stimmen mehr. Aber vielleicht können wir in vier Jahren wählen, wenn dann auch nicht mehr Obama. Denn falls er gewinnt, hat er zwei Amtszeiten hinter sich und kann dann nicht mehr bei den Presidentschaftswahlen als Kandidat antreten. Wegen der Zeitzonen innerhalb des Landes (6 Stunden), wird das Energebnis wohl erst Mittwoch in den frühen Morgenstunden feststehen. Wir werden aber den Dienstag auf jedenfall verfolegen.

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