Archive for August, 2010

Aug 28 2010

Sa. 28.08.2010: Thunderstorm - na’ stell Dich mal nicht so an…

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Bernd:

Am Freitag Abend hatten wir hier in Simpsonville einen Thunderstorm. Das ist für die Sommermonate, sowie für unsere Gegend, nichts ungewöhnliches und manchmal haben wir diese starken Sommergewitter bis zu 3-4 mal in der Woche. Überwiegend am späten Nachmittag oder Abend und nach gut 2-3 Stunden ist der ganze Spuk dann wieder vorbei und die Sonne scheint am nächsten Tag.

Dieses mal war der Thunderstorm jedoch stärker als wird dachten. Einen solch starken Wind mit Regen hatte ich selten erlebt und so schaute ich besorgt nach, ob unserer Basketballständer /Korb auf unserer Garagenausfahrt noch steht. Der direkte Weg führt durch die Garage und so machte ich die Garagentore auf, und - dann war plötzlich der Strom weg.

Mit den Garagentoren halb auf peitschte dann der Regen in die Garage und ich dachte mir: Bernd, das war keine smarte Idee bei dem Gewitter die Garagentore zu öffnen. Zumal wir schon öfters bei Thunderstorm Stromausfall hatten. Dann merkt man mal wieder, wie abhängig man vom Strom ist. Der Laptop lief zwar noch (ich war noch von zu Hause aus etwas am arbeiten), aber natürlich war das Internet tot. Kein Licht und KEINE Klimaanlage… Und so langsam merkten wir, wie sich unser Haus aufheizte. Es war schon 21 Uhr Abends, aber draußen -und bald auch drinnen- war es noch recht warm. Mit Taschenlampen und Kerzen saßen wir dann gemütlich auf der Couch bis wir dann -noch ohne Strom- ins Bett gegangen sind. Zum Glück hatten wir am nächsten Morgen wieder Strom, denn duschen ohne heißes Wasser und rasieren ohne Licht ist sicherlich eine Herausforderung. Zudem hätte ich gar nicht gewusst, wie man unsere Garagentore manuell öffnen kann. :-)

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Aug 24 2010

23.08.10 Maternity leave - Mutterschaftsurlaub in den USA

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Nicole:

Ich wurde nun schon des öfteren gefragt, wie das mit dem Mutterschutz bzw, Mutterschaftsurlaub hier in den USA funktioniert. Mutterschutz wie in Deutschland gibt es hier in den USA nicht. Die Mütter oder mittlerweile auch hier die Väter, können für drei Monate zu Hause bleiben, ohne dass der Arbeitsplatz verloren geht. Meistens hören die Frauen ein  bis zwei Wochen vor der Geburt auf zu arbeiten. Manche Firmen bieten bezahlten Maternity leave als benefit an. Meistens ist der Maternity  leave aber unbezahlt. Die Mütter oder Väter sammeln dafür meistens ihre bezahlten Urlaubstage an, damit nicht zuviel Verlust in der Haushaltskasse entsteht. Manche Short term diability insurances (Kurzzeit-Arbeitsunfähigkeitsversicherungen) springen ab dem 8. Tag bis zu drei Monaten bei Maternity leave ein, sorfern man versichert ist. Viele Frauen bleiben daher nicht länger als drei Monate zu Hause und geben ihr Kind dann in der Kinderkrippe ab, um wieder arbeiten zu gehen. Kindergeld und Erziehungsgeld wie in Deutschland gibt es hier nicht. Die Kindertagestätten kosten zwischen 700 und 1000 Dollar im Monat (ganztag) und nehmen meistens Babys ab dem Alter von sechs Wochen an. Das Kind ist bei den Eltern krankenversichert, muss aber natürlich extra bezahlt werden. Eine Familienversicherung wie in Deutschland, wo ein Beitrag für die ganze Familie geleistet wird gibt es nicht.

Ich arbeite bis zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, es sei denn Sarah kommt früher. Wir finden eine dreimonatige Babypause zu kurz und wollen unsere Kleine nicht schon nach drei Monaten in fremde Hände geben. Ich werde mindestens 1 Jahr, vielleicht zwei Jahre zu Hause bleiben und dann sehen wir weiter.

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Aug 22 2010

22.08.2010: Schwangerschaftsbilder …

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Bernd:

Nachdem wir ja in Las Vegas unser 10.jähriges Hochzeitsjubiläum gefeiert haben, wollten wir gerne noch eine Schwangerschaftsfotos von uns machen lassen. Schließlich rennt die Zeit nur so dahin und wir wollten jeden Moment einfangen.

Uns so ging es an einem Samstag morgen, bei fast 30 Grad, in den Falls Park hier in Greenville. Auch wenn es nachher sehr warm im Anzug wurde, so hatten wir doch eine tolle Zeit.

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Aug 08 2010

08.08.10 Krankenversicherungssystem USA

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Bernd:

Das Krankenversicherungssystem hier in den USA ist wirklich fast undurchschaubar und glänzt nicht gerade mit Leistung. Die Krankenversicherungsbeiträge steigen jedes Jahr und für manche wird es fast ein Luxus, sich eine Krankenversicherung leisten zu können. Viele Personen haben Ihre Arbeit und so auch Ihre Krankenversicherung verloren. Aber selbst wenn sie nicht die Stelle verloren haben, so steigen die Beiträge jedes Jahr, und dies kann schonmal gut eine Steigerung von 20% ausmachen. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es keine gesetzliche Pflichtversicherung und es liegt am Arbeitgeber, ob er eine Krankenversicherung anbietet und wenn ja, ob er die Kosten übernimmt. Doch selbst wenn man sich eine Krankenversicherung leistet, gibt es die sogenannten “Deductibles”, das sind Eigenbeteiligungen. Diese betragen im Durchschnitt gut $1,000 pro Person pro Jahr. Zudem zahlt man pro Arztbesuch zwischen $20 - $50. Eines der Hürden im Krankenversicherungssytem ist es, Ärzte zu finden, die mit der Krankenkasse in “Network” sind. Denn wenn der Arzt nicht in “Network” mit der Krankenkasse ist (d.h. einen Rahmenvertrag mit der Kasse betreffend Rabatten) abgeschlossen hat, können noch weitaus höhere (Eigen)Beträge auf einen zukommen. 

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Aug 01 2010

24.07.10: Los Angeles

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Bernd & Nicole:

Die letzten  Tage unseres Urlaubes haben wir in Los Angeles und Vororte verbracht. Wir waren in Hollywood, Santa Monica, Bevery Hill, Venice Beach und im Stau, denn der Verkehr in Los Angeles ist furchtbar. Egal zu welcher Tageszeit man fährt, bzw. besser rollt, steht man im Stau. Aber dafür hat Los Angeles viel zu bieten. Touristisch, ja - aber dennoch oftmals wunderschön zum spazieren gehen. Die Strände sind sehr schön, auch wenn diese oft sehr beliebt sind. Unser Favorit war der Santa Monica Beach. Hier kann man in Ruhe KM weit am Strand spazieren gehen oder Fahrräder ausleihen.  

Dies war nun vorerst die letzte Urlaub (zumindest für das kommende Jahr), wo wir weiter weggefahren sind. Wenn Sarah im Oktober zu uns kommt, heißt es dann erst mal Urlaub in South Carolina und Umgebung.

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