Archive for April, 2010

Apr 29 2010

28.04.10: San Antonio (TX)

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Bernd:

Heute ging es nach San Antonio (TX) und diese Stadt ist ein richtiges Schmuckstück. Am Riverwalk konnten wir gemütlich spazieren gehen und haben ein Ben & Jerrys Eis bei strahlendem Sonnenschein genossen.

Das letzte Foto zeigt einen Friseur hier, der für seine wartenden Kunden einen Billardtisch bereit hält. Zudem bekommt der Gast mit jedem Haarschnitt ein Bier. Die Idee fand ich gut, denn so wird die Wartezeit gemütlich überbrückt.

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Apr 28 2010

28.04.10: Dallas, Fort Worth und Austin (Texas)

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Bernd und Nicole:

Am Sonntag hieß es Meilen schaffen…  Wir sind von Nashville (TN) über Little Rock (Arkansas) nach Dallas (Texas) gefahren. Eigentlich wollten wir etwas länger in Little Rock (AR) bleiben, jedoch hat die Stadt nicht viel zu bieten; eigentlich nichts… Deshalb sind wir direkt nach Dallas weiter durchgefahren. Mit Dallas waren wir dann aber auch schon in 1/2 Tag fertig, da uns die Stadt auch nicht so begeistert hat. Dafür war jedoch Fort Worth um so schöner. Fort Worth liegt ca. 30 Minuten von Dallas entfernt. Dort angekommen haben wir zuerst die sich dort befindende staatliche Geld-Druckerei (Bureau of Engraving and Printing) besichtigt. Die Führung war super und Millionen von $ waren zum greifen nah. Leider trennte uns eine dicke Plastikscheibe von den Scheinen. Übrigens werden nur in Washington, DC, und hier in Texas die amerikanischen Geldscheine gedruckt. Im Februar 2011 kommt ein neuer $100 Schein heraus, den wir jetzt schon bestaunen konnten. Nicole hat sich im Anschluss direkt ein Andenken mitnehmen müssen: Sie hat sich einen 2010 gedruckten $2 Schein gekauft, und dafür $7.95 bezahlt. Hier in den USA sind die $2 Scheine recht selten gesehen. In der Führung sagt man uns, dass es dafür keinen Grund gebe, da der Schein nichts besonderes ist. Aber anscheinend sammeln viele Leute die $2 Scheine und so gehen diese nicht in den Umlauf.

Jetzt besitzen wir also auch einen $2 Schein. (Anmerkung: Es war für mich schwer nachzuvollziehen, wieso man $8 für einen $2 Schein ausgibt. Das muss so eine Frauen Logik sein… :-) )

Im Anschluss gab es ein saftiges texanisches Steak und wir sind etwas durch Downtown Fort Worth spazieren gegangen, bevor es zurück ins Hotel ging.

Na, ist diese Aussicht vom Hotelzimmer nicht nett? Wir konnten im Bett liegen und auf Dallas Downtown schauen.

Am Dienstag ging es dann weiter nach Austin (TX). Sagen wir es mal so, der Reiseführer hat etwas dick aufgetragen, als über Austin berichtet wurde. Die populäre 6 Straße hier, die eine Touristenattraktion sein soll, sah total runter gekommen aus. So hieß es dann: auf zum Notprogramm. Dieses bestand aus dem Besuch einer Outlet Mall und abends haben wir uns die Fledermäuse angeschaut, die hier in Austin unter einer Brücke nisten. 1,5 Mio. Fledermäuse leben unter dieser Brücke und fliegen jeden Abend zum Fressen Suchen los.

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Apr 25 2010

23/24.04.10: Die Deffis auf dem Weg nach Tennessee

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Bernd:

Sicherlich macht nicht jeder so Urlaub… Am Freitag morgen hieß es auf in den Urlaub. Wir wollten früh los und den Tag nutzten und so sind wir um 5 Uhr morgens aufgestanden und kurz vor 6 Uhr in der Früh losgefahren. Zwischenstop: Starbucks zum Frühstücken und danach ging es weiter nach Nashville, TN. Leider war die Hauptroute nach TN immer noch wegen eines Steinschlages gesperrt und so hat uns die Umleitung fast 1 1/2 Stunden an Zeit gekostet. Gut 8 Stunden haben wir für die Strecke gebraucht, aber bedingt durch die einstündige Zeitverschiebung hatten wir wieder etwas Zeit herein geholt. Wir kamen in strahlenden Sonnenschein an und in der Stadt war heiterer Trubel, da morgen ja der Country Musik Marathon und 1/2 Marathon stattfindet.

Zuerst holten wir meine Startnummer für den 1/2 Marathon ab und danach ging es durch die Stadt. Abends haben wir dann in einer Country Bar gegessen und Live Musik gehört. Zudem konnten wir es uns nicht nehmen, mal in die Coyote Ugly Bar hineinzuschauen.  Wer den Film dazu kennt, der kann mit den Namen etwas anfangen. Das war dann doch ziemlich enttäuschend, da die Tänzerinnen gerade wohl aus der High School kamen und sich ziemlich ungeschickt auf dem Tresen versucht haben zu verrenken. Und somit sind wir nach gut 10 Minuten wieder gegangen. Oder werden wir einfach zu alt für so was?

Am Samstag hieß es dann wieder früh aus den Federn, denn um 6 Uhr ging es zum 1/2 Marathon. Es waren gut 30,000 Läufer unterwegs und es gab diverse Bands die unterwegs für Musik sorgten. Die Stimmung war super und es war ein riesen Spaß.

Am Nachmittag gingen Nicole und ich dann zu dem Opri Hotel.   Schaut Euch mal die Webseite an; das ist kein Hotel sondern fast eine kleine Stadt, nur als Hotel getarnt. :-) Die Preise dort zum Übernachten sind happig; mir taten schon die Parkgebühren von $20 weh. Zum Abschluss ging es danach in die angrenzende Mall. Morgen früh fahren wir weiter nach Little Rock, Arkansas.

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Apr 22 2010

22.04.10 Zwei Jahre USA und wir werden Eltern

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Nicole:

Heute vor zwei Jahre sind wir nach Greenville gezogen. Kaum zu glauben, es fühlt sich gar nicht an, wie zwei Jahre. Aber wir haben tatsächlich zwei Busy Seasons, zwei Weihnachten, zwei Ostern, zwei Sommer und zwei Winter hier verbracht und brechen gerade den 3. Sommer an.

Uns gefällt es hier nach wie vor. Inzwischen sind wir aus unserem kleinem Appartment ausgezogen und in ein kleines Einfamilien-Miethäuschen mit Garten eingezogen.

Uns gefällt beiden der Job, wir haben Freunde und Bekannte und neue Hobbies gefunden.  Auch wenn wir schon zwei Jahre hier sind, alles kennen und wissen wir noch immer nicht und wir lernen weiter. In diesem Jahr passiert noch einiges bei uns: im Juli, zu unserem 10 jahrigen Ehe-Jubiläum heiraten wir (nochmal) in Las Vegas, und unseren Familien und unseren Freunden haben wir schon unsere freudige Nachricht mitgeteilt: Wir werden im Oktober Eltern, ganz entgegen der Meinung der Ärzte, die uns im letzten Jahr noch wenig Chancen auf ein Kind versprachen. Dafür hat es uns viel Geld gekostet, da unsere Krankenkasse diese Untersuchungen nicht bezahlte. Aber zu dem Thema Ärzte und Selbstbeteiligung schreibe ich ein anderes Mal einen Beitrag. Es bleibt spannend bei uns und bald wird uns ein Kind auf Trab halten. Klein-Deffi wird dann die doppelte Staatsbürgerschaft haben und wir müssen uns erkundigen, wie das funktioniert. Wir werden Euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Und morgen geht es erst einmal ab in den Urlaub. Wir haben mal wieder eine straffe Zeitplanung: wir fahren 2800 Meilen in einer Woche. Wir fahren von zu Hause  mit dem Auto nach Nashville (Tennessee), wo Bernd einen Halbmarathon laufen wird, dann geht es weiter nach Little Rock (Arkansas), Dallas, Austin, St. Antonio, Corpus Christi und Houston in Texas und dann geht es schließlich nach New Orleans (Lousiana). Von dort fahren wir dann wieder nach Hause. Wir freuen uns schon, mal wieder ein paar neue Orte der USA zu entdecken.

Bernd hat schon mal gewitzelt, wir sollten unsere Reiserouten veröffentlichen. Vielleicht machen wir das mal hier auf unserer Seite unter der Rubrik: “Die Deffi´s unterwegs in den USA” :-)

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Apr 18 2010

16/17 April 10: Wasserfallerkundung & Steeple Chase

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Bernd:

Das Wetter zeigt sich von seiner schönsten Seite und die Samstage sind wieder frei. Wir nutzen die gemeinsame freie Zeit und erkundeten letzte Woche einen Wasserfall. Hier in SC gibt es eine Vielzahl von Wasserfällen und Parks, wo man spazieren kann. 

Diesen Samstag waren wir von Greg wieder zum Steeple Chase (Pferdespringen) eingeladen worden. Wir hatten Greg vor gut zwei Jahren auf einem Event der Deutsch Amerikanischen Handelskammer kennen gelernt und er hatte uns spontan zu Steeple Chase Event im letzten Jahr eingeladen. Wir haben uns sehr gefreut, als er uns auch dieses Jahr wieder fragte, ob wir seine Gäste sein möchten. Ich habe selten einen so gastfreundschaftlichen und sympathischen Menschen kennen gelernt.  Das Event war toll; das Wetter hätte nicht besser sein können und Greg und Phil hatten den Tag perfekt organisiert. Wir hatten uns auf einem Parkplatz getroffen und von dort wurden wir mit kleinen Minibussen zum Pferdespringen gefahren. Greg und Phil hatten jede Art von Getränken dort und auch ein kleines Buffet vorbereitet. Zudem bekamen wir wieder VIP Bänder, so dass wir Mittags auch zum VIP Zelt hätten gehen können. Dort gab es ebenfalls ein Buffet, sowie Getränke. Neben uns hatte Greg noch einige Geschäftspartner und Banker eingeladen. So konnte man in privater Umgebung neue Menschen kennenlernen, oder bestehende Kontakte intensivieren. Ich hatte mich mit einem anderen Gast unterhalten, der für eine hiesige Bank arbeitete. Ich fragte ihn irgendwann, in welchem Segment der Bank er genau tätig sei. “In jedem etwas” meinte Ben, der sich als CEO and Präsident der Bank entpuppte. :-) Und so kombinierte man einen tollen Samstag, mit Networking und Kontakte knüpfen. Wir haben den Tag sehr genossen.

Auf jeden Fall hoffen wir, dass wir uns einmal für die Gastfreundschaftlichkeit revanchieren können. 

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Apr 04 2010

04.04.10 Census 2010 - und wir gehören dazu!

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 Nicole:

Am 1. April war der Stichtag für Census 2010 - Volkszählung. Hier in den USA gibt es kein Einwohnermeldeamt und deshalb wird alle zehn Jahre eine Volkszählung durchgeführt um einen Überblick zu bekommen, wie viele Leute in welchem Alter und welche ethnischen Rassen in welcher Umgebung wohnen und wie sich die Population in den letzten 10 Jahren verändert hat.

Jeder Haushalt hat einen Fragebogen nach Hause geschickt bekommen. Wir hatten unseren Anfang März in unserer Mailbox. Jeder Einwohner der USA (also nicht nur Staatsbürger), der zum Zeitpunkt des 1. April 2010 in den USA lebt, ist per Gesetz verpflichtet diesen Fragebogen auszufüllen. Auch Einwohner, die nur zeitlich begrenzt hier leben oder illegal hier leben, müssen diesen Bogen ausfüllen. Die ausgefüllten Fragebögen sind nur dazu bestimmt Statistiken zu erstellen und dürfen per Gesetz nicht für andere Zwecke, wie z.B. Strafverfolgung oder Ausweisung illegaler Einwanderer benutzt werden. Die Angaben aus den Census-Fragebögen sind vor Gericht ungültig.

In dem Fragebogen mussten wir unsere Namen, Geburtsdatum, Alter, Geschlecht, Familienstatus und Rasse angeben, wie viele Personen in unserem Haushalt leben und ob wir im Eigentum oder zur Miete wohnen. Außerdem mussten wir eine Telefonnummer für Rückfragen angeben.

Mit diesen Angaben werden Statistiken und Haushaltsplanungen erstellt. Anhand der Geburtsrate in den letzten zehn Jahren kann geplant werden, wie viele Kindergärten, Schulen, Colleges gebaut werden müssen oder wieviel Lehrpersonal benötigt wird. Oder ob in bestimmten Regionen noch Krankenhäuser, Ärzte, Büchereien oder andere öffentliche Einrichtungen benötigt werden.

Bis zum heutigen Tag haben gerade mal 56 % der Einwohner der USA die Fragebögen zurückgeschickt. Der größte Anteil kommt aus dem mittleren Westen. Wer den Fragebogen nicht ausfüllt, bekommt ab dem 1. Mai Besuch. Im Moment werden jede Menge Leute eingestellt, die alle Haushalte besuchen, die den Fragebogen nicht ausgefüllt haben. Das kostet der Regierung mehrere Milliarden Dollar.

Wer den Fragebogen auf Grund Sprachschwierigkeiten oder anderen Problemen nicht ausfüllen kann, kann auf der Homepage Census.org Hilfe bekommen. Es sind extra Telefonhotlines eingerichtet, die den Menschen beim ausfüllen helfen. Auch für Haushalte, die keinen Fragebogen zugestellt bekommen haben gibt es eine Hotline. Dort kann man dann anrufen und einen Fragebogen anfordern.

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Apr 03 2010

03.04.10: Endlich Frühling, Downtown Alive

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Bernd:

Heute war der letzte Samstag wo ich arbeiten musste. Wir haben die “busy season” gut hinter uns gebracht und ich freue mich auf etwas Freizeit. Pünktlich zum Ende der Busy Season kommt der Frühling und heute haben wir die Grill Saison eröffnet. In kurzer Hose und T Shirt genießen wir gute 26 Grad.

Am Donnerstag waren Nicole und ich zu Downtown Alive. Hier gibt es jetzt jeden Donnerstag und Freitag Live Musik in Greenville Downtown.

Frohe Ostern Allen…

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