Archive for Februar, 2010

Feb 17 2010

17.02.2010: Joga und guten Morgen

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Bernd:

Jeden Morgen halte ich auf dem Weg zur Arbeit kurz am Starbucks an und hole mir dort meinen notfat caffe latte.  Am Dialekt kann man natürlich schnell erkennen, dass ich nicht gebürtig aus SC stamme und so kommt man schnell ins Gespräch. Überraschenderweise haben hier viele Amerikaner eine Begeisterung für Deutschland. Entweder waren sie dort einmal vom Militär stationiert, oder haben die eine oder andere Geschichte zu Deutschland zu erzählen. Auf jeden Fall lernt wohl die Kollegin in dem Starbucks ein wenig Deutsch. Und so begrüßt man sich nun mit “wie gehts”, oder sagt “schönes Wochenende”. Gestern stand dann plötzlich auf meinem Kaffeebecher : Guten Morgen :-) Nett…

Gestern Abend waren wir zum ersten mal im Joga Studio. Abgesehen vom “ohm”, fand ich die Joga Stunde ganz ok. Ein wenig lahm, aber für Gymnastikübungen ganz nett. So ganz verknoten konnte ich mich noch nicht; bin einfach zu ungelenkig, aber das kommt schon… Einfach mal was neues ausprobieren..

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Feb 14 2010

13.02.10: Schnee - wo bleibt der Frühling?

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Bernd:

Und wieder hat es in Greenville für einen Tag etwas Schnee gegeben. 

Wir vermissen den Frühling/Sommer…  Wie schon mal zuvor berichtet, schließen dann ganz spontan viele Geschäfte und alle “flüchten” nach Hause. Tja, hier ist man halt kein Schnee gewohnt.  Ansonsten waren die letzten Tage recht ereignislos. In der weinigen Freizeit schlage ich mich gerade mit unserer eigenen, amerikanischen, Steuererklärung herum. Wenn Ihr glaubt, Deutschland sei das einzige Land mit dummen Steuerregeln, dann liegt Ihr falsch…

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Feb 09 2010

08.02.2010: Theater & Kirche -beides ein Erlebnis

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Bernd und Nicole:

Am Samstag Abend waren wir in Greenvilles kleinem Theater. Wir wollten schon lang mal wieder ins Theater, aber immer kam uns etwas dazwischen. Wir hatten im letzten Jahr schon ein Stück von Agatha Chrisie gesehen, welches uns sehr gut gefallen hat. Diesmal hatte es dann geklappt, und es gab zwei kurze Stücke. Abgesehen davon, dass wir den Inhalt des ersten Stückes überhaupt nicht verstanden haben, da es eine Shakesspeare Interpretation von einem Original war, welches nicht kannten, war es grottenschlecht.  Das zweite Stück war nette Mittelklasse. Aber dafür gab es nach der Pause ein absolutes Highlight: Improvisationstheater. Die Zuschauer bestimmten den Inhalt und die Akteure folgten spontan dem Publikum. Das hat uns wirklich gut gefallen :-)

Am Sonntag waren wir dann zum ersten mal während unserer US Zeit zu einem amerikanischen Gottesdienst. Wir hatten schon gehört, dass dies in keinster Weise mit der deutschen Kirche zu vergleichen ist. Dafür kannten wir aber schon die Christianmusik aus dem Radio, die wir gerne hören (nur Country ist besser :-))

Der Gottesdienst wurde im Auditorium in einer High School abgehalten, da das Kirchengebäude gerade neu gebaut wird. Jetzt haben wir auch mal eine High School von innen gesehen. Am Eingang gab es Kaffee und Donuts (ja, kein Scherz!) und viele freiwillige Kirchenhelfer (in unserem Alter) hatten sich unter die Leute gemischt. Wir wurden von einem Mann um 35 Jahre alt begrüsst; dieser, lässig gekleidet mit Polohemd und Jeans, war der Pastor und gab die Messe. Auf der Bühne war eine (Rock)Band, die tolle Musik machte. Dann kam der Pastor auf die Bühne und setzte sich auf einen Barhocker. Es gab keinen provisorischen Altar und “Wein” und “Brot” wurde auch nicht verteilt.

Die Messe war sehr aktuell ausgerichtet und interessant. Das Thema “Angst zu versagen”war in Anlehnung an das aktuelle Ereignis “Superbowl” geknüpft. Es gab keine Standartgebete und die Liedertexte konnte man von den Leinwänden ablesen. In einer Stunde gab es gerade mal zwei kurze Gebete die vom Pastor gehalten wurden, zwei sehr kurze Psalmen aus der Bibel und ansonsten hörten wir “Geschichten, auch persönliche des Pastors, aus dem täglichen Leben. Wir waren sehr angenehm überrascht und waren bestimmt nicht das letzte Mal dort.  Ihr solltet es mal probieren; glaubt mir, mit deutscher (katholischer, altmodischer und langweiliger) Kirche hat das nichts zu tun.

Am Sonntag Abend hieß es dann Super Bowl. Alle Amerikaner saßen vor dem Fernseher und verfolgten das Spiel. Wir sind nicht so die Sport Fans und haben es uns auf der Couch mit einer DVD gemütlich gemacht. Außerdem waren wir im letzten Jahr im Quaker Lube, einer Sportsbar, da war nicht ganz so viel los und die meisten sind in der Halbzeit gegangen, um schnell zum Spielbeginn wieder zu Hause zu sein. Wir sind also völlig gegen den Trend, aber es war total entspannend. Wir wissen ehrlich gesagt noch nicht einmal, wer bei dem Spiel gewonnen hat. :-). Aber das Beste sind eh die Werbespots und die kann man sich nun bei Hulu.com anschauen.

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