Archive for Februar, 2009

Feb 28 2009

Fr. 27.02.09: Post vom Chef der Bank of America

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Bernd:

Da schaute ich heute nicht schlecht, als mir mein Boss einen Brief vom Vorstandsvorsitzenden der Bank of America gab, der an mich gerichtet war.

Sollte ich doch in der Lotterie 200 MIO $ gewonnen haben und die BoA möchte mich über den Geldeingang informieren? Nein, so war es natürlich nicht.
Anscheinend sind alle Ansprechpartner von Geschäftskunden vom Chef der Bank of America angeschrieben worden. (Bin also doch nicht so wichtig. :-)) Hintergrund ist, daß viele Menschen Angst haben, daß ihre Bank pleite geht oder verstaatlicht wird. Die Citigroup war vor 2 Jahren noch die größte Bank der USA und heute gehört sie zu 36% dem Staat. Nur so konnte eine der größten Pleiten in der hiesigen Finanzwelt verhindert werden. Anscheinend wurden nun alle Geschäftskunden von der BoA angeschrieben um Gerüchten einer Verstaatlichung entgegenzutreten.

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Feb 26 2009

25.02.09 Bericht über die amerikanische Wirtschaftslage von WISO

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Nicole:

In diesem WISO-Bericht vom 23.02.09 wird richtig deutlich, wie die Wirtschaftslage hier in den USA ist. Auch Atlanta in Georgia und Greenville in South Carolina werden gezeigt. Einfach auf “Zur ZDF-Mediathek” klicken und den Beitrag anschauen.

Hier den Bericht ansehen

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Feb 25 2009

25.02.09 Presidential address to the Congress

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 Nicole:

Gestern abend um 9.00 Uhr unserer Zeit hat Obama eine Rede vor dem Kongress gehalten. 45 Minuten lang und wie immer frei ohne irgendwelche Notizen. Er wurde bestimmt über 30 Mal durch Klatschen und Standing Ovation unterbrochen. Zu Anfang hielt er eine Grußrede und grüßte darin auch seine “First Lady”, was ihm Lachen einbrachte. Auch zwischendurch sagte er witzige Dinge, ohne aber den Ernst dieser Rede aus den Augen zu verlieren.

Obama hat noch einmal ausdrücklich auf die Entwicklung unserer Wirtschaftlage hier in den USA hingewiesen und das dringend weiter daran gearbeitet werden muss, um die Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

Unser Präsident gibt nun richtig Gas. Nächste Woche soll ein Gesetz zur Krankenversicherung verabschiedet werden. Jeder soll sich eine Krankenversicherung leisten können. Ab April werden die Steuern gesenkt. Barak Obama hat seine Mitarbeiter beauftragt im “Haushalt” aufzuräumen und alles was unnötig Geld kostet zu stoppen. Das Geld soll gespart werden und dafür in die Bildung und Gesundheitsvorsorge investiert werden. Es sollen neue Arbeitsplätze im Bereich Bildung und erneuerbare Energien geschaffen werden. Obama möchte mehr Windenergie und Hybridenergie einsetzen und die Produktion in die USA holen, um auch in diesem Sektor neue Arbeitsplätze zu schaffen. Deutschland und China wurden als Vorreiter genannt. Barak Obama möchte, dass  jeder Resident der USA eine College oder Universität besuchen und auch leisten kann.

Eine Afro-Amerikanische Studentin aus South Carolina hatte sich mit einem Brief an dem Congress  gewandt. Die Schulen, Colleges hier in South Carolina sind sowohl in der Ausstattung als auch von den Gebäuden mehr als veraltet. Die Studentin wurde daraufhin eingeladen, den Kongress beizuwohnen. Hier in den USA beenden sehr viele Schüler ihre Highschool nicht und verlassen diese ohne einen Schulabschluss. Viele, die einen Schulabschluss haben gehen nicht zur Uni oder zum College oder beenden diese nicht. Besonders hier bei uns in South Carolina ist der Anteil der abgebrochenen Schulausbildungen besonders hoch. Fast 60 % der Schüler haben keinen Schulabschluss. In Punkto Schulbildung bildet South Carolina von allen 50 Bundesstaaten, mit eine paar anderen zusammen, das Schlusslicht.

Das war wirklich eine tolle und sehr interessante Rede, die unser Mr. President Obama gahalten hat. Danach hat er noch Autogramme verteilt. Ich hätte ja auch schon gern ein Autogramm von Barack Obama!

Hier das Video zur Rede an den Kongress

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Feb 23 2009

21.02.09: Nicole’s Überraschungs-Geburtstagsfeier

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Bernd:

Was macht man nicht in Deutschland: Seinen Geburtstag vorfeiern.
Was ist in den USA kein Problem: Seinen Geburtstag vorfeiern!

Nicole hat nächsten Dienstag Geburtstag und da dies ihr 1. Geburtstag in unserer neuen Heimat ist, wollte ich mir etwas besonderes überlegen. Ich hatte auf der Arbeit erfahren, daß Amerikaner Geburtstage (oder auch die Geburt eines Kindes! :-) ) ohne Problem vorfeiern! Und vor ca. zwei Wochen kam mir dann die Idee. Eine Überraschungsfeier am Samstag. Damit würde Nicole nie rechnen… Ich habe dann unsere Freunde hier angemailt und nachgefragt, ob diese Zeit hätten. Und, -darüber habe ich mich riesig gefreit- alle haben zugesagt!
Und so feierten wir dann am Samstag, ab 7.30 PM in Corners Pocket (eine Billard, Bar, Kneipe) Ihren Geburtstag. Elise und NKB hatten freundlicherweise bereits alles mit Luftballons geschmückt und Nicole bekam ihre erste (amerikanische) Geburtstagstorte. Mensch, hat die Augen gemacht, als wir in die Kneipe gingen. Ich glaube, daß mir die Überraschung gelungen ist. :-)  Wir hatten richtig Spass und haben bis Mitternacht gefeiert.  Nicole war danach noch so aufgeregt, daß sie gar nicht einschlafen konnte.

 

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Feb 23 2009

20.02.09: Luke Bryan is in the house (WER ???)

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Bernd:

Für alle, die gelegentlich unseren Blog lesen ist es nichts neues, daß Nicole ein begeisterter Line Dance Fan ist. Jeden Mittwoch treffen wir uns mit Freunden im Blind Horse (unserem Cowboy Saloon), wo kostenlose Tanzstunden stattfinden. Und dann gab es kein Halten mehr… Luke Bryan kommt zum Blind Horse! (Ich fragte dann Nicole, WER ist Luke Bryan??) Wer es noch nicht weiss, Luke Bryan ist der Westernhagen/ Grönemeyer von South Carolina. Er hat eine (ja 1!!) CD rausgebracht (hier könnt Ihr Euch übrigens kostenlos die Lieder von ihm anhören) und manche halten ihn hier anscheinend für die Western-Reinkarnation von Elvis. :-)

Um 7 PM öffnete der Saloon die Türen und wir waren dort. Ich dachte, wir wären die ersten, doch weit gefehlt. Ca. 300 Menschen standen vor uns in der Schlange und das bei erbitterter Kälte. Im Saloon mussten wir dann geschlagene 4 Stunden (!!) auf seinen Auftritt warten. (Ich wollte schon gehen, aber erntete ganz böse Blicke von Nicole.) Erst um 11 PM kam er auf die Bühne und alle gerieten außer Rand und Band. (Für mich hörte sich jedes Lied gleich an, aber Nicole sieht das ganz anders.) Die Stimmung war wirklich gut und nun weiß ich auch, warum man hier erst ab 21. Jahren Alkohol trinken darf. Manche Amerikaner “verschätzen” sich etwas und dann wird es lustig…

Hier wird gerockt: 

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

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Feb 21 2009

19.02.09 Regen, na und ?

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Nicole:

Was macht man in Deutschland, wenn es in Strömen giesst und man muss unbedingt zur Bank? Entweder man zieht sich wetterfest an, nimmt einen Regenschirm und läuft. Oder aber man nimmt das Auto, parkt möglichst nahe an der Bank und hechtet zum Eingang, um möglichst wenig Regen abzubekommen.

Ich musste am Mittwoch für meinen Job zur Bank und es schüttete. Normalerweise laufe ich ganz germanlike (da wir in Downtown arbeiten, gibt es auch Fussgängerwege). Aber dieses Mal entschied ich mich für das Auto und fuhr zum ersten Mal durch einen Bank-Drive-Thru :-). Der Drive-Thru ist überdacht. Man lässt einfach die Autoscheibe herunter und man wird durch einem Microphon nett begrüsst. Dann geht eine Klappe auf, die soweit herauskommt, dass man nur leicht die Hand ausstrecken muss, um z.B. eine Einzahlung hineinzulegen. Die Klappe geht wieder zu, drinnen nimmt der Bankangestellte die Einzahlung entgegen und bearbeitet sie. Den Beleg bekommt man dann wieder zum Entnehmen in die Klappe gelegt. Man verabschiedet sich und fährt weiter.

Praktisch ist dieser Drive-Thru nicht nur bei Regen. Auch im Sommer, wenn es heiss ist, kann man im Klimaanlagengekühltem Auto sitzen bleiben und seine Bankgeschäfte tätigen. :-)

Aber nicht nur die Banken haben einen Drive-Thru, sondern auch Fast-Food-Restaurants (am bekanntestenin Deutschland ist Mäckes und King), Kaffeebars und Starbucks, Bäckereien, Eiscafes, Apotheken, Reinigungen, etc. Sogar die Briefkästen bei der Post sind so angelegt, dass man die Post vom Fahrerfenster aus einwerfen kann. Das Gleiche gilt für die Bücherei. Dort gibt es extra eine Box, um die Bücher wieder abzugeben, ohne dass man aussteigt.

Convenience (Bequemlichkeit) ist das Zauberwort hier in den USA. Es wird viel dafür getan, damit den Kunde als König nicht von seinem Thron (das Auto) steigen muss. :-)

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Feb 18 2009

17.02.09 Jobmesse in Greenville

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Nicole:

Gestern gab es hier in Greenville eine Jobmesse. Für die neue Baseball-Saison unserer Unterliga-Baseballmannschaft “Greenville Drive”, werden 200 Leute gesucht.  Diese Jobs sind nur saisonbedingt und man verdient je nach Job $ 7.oo bis $ 10.00/ Std. Hunderte von Leuten standen in der Schlange, um einen Job zu ergattern. Hier der ganze  Bericht.

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Feb 17 2009

17.02.09 Auf in die USA - Unser amerikanischer Traum wird Wirklichkeit

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Nicole:

Als wir hier in die USA gezogen sind und ich noch keinen Job hatte, wurde ich oft gefragt: “Was machst Du denn den ganzen Tag?” Und seit ich einen Halbtagsjob habe, werde ich gefragt: “Was machst Du denn den restlichen Tag?”

Nein, ich gehe nicht den ganzen Tag schoppen! :-) Neben dem Haushalt, Malen und ab und zu mal shoppen, habe ich noch etwas anderes gemacht und habe es niemandem verraten. Und Bernd viel es zunehmend schwerer nichts zu sagen. Zum Schluss haben wir es nur einem befreundeten Pärchen hier in den USA erzählt.

O.K. Genug Geheimniskrämerei!!! Hier kommt die Auflösung:

Ich habe ein Buch geschrieben. Ja, wirklich!  Es heisst:

Auf in die USA - Unser amerikanischer Traum wird Wirklichkeit, ISBN 978-3-8370-8554-9, Paperback, 256 Seiten

und ist in jeder Buchhandlung und in den Internetbuchhandlungen erhältlich. Die Bestellung wird wahrscheinlich ein paar Tage dauern, da das Buch erst bei Bestellung gedruckt wird.

Ich habe das Buch komplett selber geschrieben und kein Lektorat in Anspruch genommen, da mir das zu teuer war. Dann müsste ich jede Menge Bücher verkaufen, um das Geld dafür wieder hereinzuholen. Deshalb haben Bernd und ich  das Buch je zwei Mal auf Fehler gelesen. Also, seht es mir bitte nach, falls doch noch Rechtschreib- und Grammatikfehler vorhanden sind. Aber schließlich will ich ja keine Berufsautorin werden.

Und wer es gleich bestellen möchte, hier der Link zur Bestellung von “Amazon”.

Viel Spass beim lesen!!!

Reich werden wir von den Buchverkäufen übrigens nicht, es sei denn es wird ein Bestseller! ;-)

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Feb 16 2009

16.02.09 President´s Day/ Washington´s Birthday

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 Nicole:

Heute ist ein Feiertag in den USA, aber arbeiten müssen wir trotzdem. Geschlossen haben heute nur staatliche Einrichtungen, Postoffice und die Schulen und ein paar einzelne Firmen.  Aber die Geschäfte haben alle geöffnet und werben mit Sonderangeboten am heutigen Tag. Die Leute die nun heute frei haben, können shoppen gehen. Ich auch, ich arbeite ja nur halbtags ;-).

 Ursprünglich wurde Washington´s Birthday als nationaler Feiertag von der Nationalregierung im Bundesamt vom District of Columbia im Jahre 1880 betitelt und eingeführt. 1885 war der Feiertag in den Bundesämtern aller Staaten eingeführt.

Als einer der ersten Feiertage, an dem ein amerikanischer Bürger und Präsident gedacht wurde, war George Washington´s Geburtstag am 22. Februar.

Am 1. Januar 1971 wurde der Nationalfeiertag auf den dritten Montag im Februar verlegt und zwar durch den „Uniform Monday Holiday Acts“.

Ein Entwurf von 1968 der „Uniform Holidays Bill“ sah vor, den Feiertag in „President´s Day“ umzubenennen um Washington und Lincoln zu ehren. Aber der Antrag wurde vom Komitee abgelehnt und so blieb der Name „Washington´s Birthday“.

In den späten 80ger Jahren tauchte der Begriff „President´s Day“ durch die Werbung angestoßen, wieder in der Öffentlichkeit auf.

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Presidents_Day_(United_States

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Feb 15 2009

So. 15.02.09: Gotcha/ Paintball

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Bernd:

Heute waren zwei Freunde von uns zum Paintball / Gotcha spielen verabredet.  Zuerst  wollte ich ja auch mal mitspielen und war ganz begeistert. Als ich dann jedoch gesehen habe, was unser Kollege für blaue Flecken abbekommen hat, entschied ich mich erstmal nur zuzuschauen.

Auch als Zuschauer musste wir Schutzmasken tragen, falls sich mal eine Farbkugel “verirrt”. Diese haben genug Schlagkraft um ernsthafte Verletzungen im Gesicht hervorzurufen. Deshalb sind die Schutzmasken hier Pflicht.

Sieht Nicole nicht ein wenig aus wie Darth Vader aus Krieg der Sterne?

Ich glaube nicht, das dies ein Sport / Spiel für mich ist.

P.S.: Paintball wird übrigens hier in jedem Alter gespielt. Auf einem Feld fand wohl gerade ein amerikanischer “Kindergeburtstag” statt.

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