Archive for Juni, 2008

Jun 29 2008

Sa. 28.06.08: Fahrt durch den Blue Ridge Parkway

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Bernd:

Für heute hatte Nicole sich wieder eine tollen Tagesplan ausgedacht: Wir sind auf dem Blue Ridge Parkway entlang gefahren. Nur ein kleines Stück, denn der ganze Parkway ist 469 miles, oder 755 km, lang. Er ist der längste National Park in der Welt und bekannt für seine landschaftlich reizvollen Ausblicke.

Nicole hatte wieder die Kühltasche gut gefüllt, da wir bereits damit rechneten, daß es dort nur beschränkt Möglichkeiten gibt, etwas zu essen. Man ist halt mitten in den Bergen… Wir waren aber gut mit selbstgemachten Kuchen, Starbucks Kaffee, Erbeeren mit WW-Vanillepudding und Dr Pepper ausgestattet.

Ich weiß gar nicht, ob es in Deutschland auch Dr. Pepper gibt. Es ist wohl mit Cola verwandt, hat aber einen ganz eigenen und -so finde ich- undefinierbaren Geschmack. Auf jeden Fall trinken Nicole und ich es sehr gerne.

Auf dem Grandfather Mountain (14 $ Eintritt pro Person) hatten wir eine großartige Sicht auf die Berge und sind über eine freischwebende Brücke gelaufen. Dort hatte sich gerade ein Hochzeitspaar eingefunden und hat die beeindruckende Kulisse für Erinnerungsfotos genutzt.

Auf dem Heimweg haben wir dann noch kurz beim Japaner angehalten, da wir doch sehr hungrig waren. Schließlich war es schon 19 Uhr. Für uns Europäer undenkbar: Ein Japanische Restaurant bietet einen Drive-Thru an. In Deutschland kennt man dies überwiegend von McDonald. Aber japanisch am Schalter bestellen und 3 Minuten später ist das Essen fertig?

Wir haben das ausprobiert. Wir sind jedoch in das Restaurant hinein und haben dort bestellt. Keine 3-4 Minuten später kam unser Essen. Und was soll ich sagen: Es schmeckte super!

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Jun 29 2008

So. 22.06.08: BBQ & Musik in Greenville

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Bernd:

Wir verstehen, warum grillen hier DER Volkssport ist. :-) Am Sonntag waren wir auch mal wieder unterwegs zum Paris State Park, der ca. 15 Minuten von uns entfernt ist. Wir genießen die Möglichkeit hier zu grillen und bei dem Ausblick auf den See etwas zu relaxen. Nach 2 Stunden sind wir dann wieder heim gefahren. Auf dem Heimweg haben wir noch bei Dairy Queen angehalten.  Hier gibt es Eis in allen Variationen. Man sieht, daß es auch Nicole gut schmeckt…

Am Mittwoch hat Nicole mich nach der Arbeit abgeholt und wir sind noch etwas durch Greenville gelaufen. Dort gab wieder Live Musik am Ready River. Hier war richtig was los, auch wenn die Musik nicht ganz unser Fall war…

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Jun 22 2008

Sa. 21.06.08: Gaffney & Charlotte, NC

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Bernd:

Am heutigen Samstag sind wir nach Charlotte, NC, gefahren. Auf dem Weg dorthin kommt man an der kleinen Stadt Gaffney vorbei. Da dort heute “Pfirsichfest” war, haben wir kurz angehalten. Die Stadt Gaffney, sowie die ganze Region, ist eigentlich für den Pfirsichanbau bekannt. Nicole hat direkt zugeschlagen und sich frische Pfirsiche mitgenommen. Nachdem wir in ca. 20 Minuten zweimal durch die Innenstadt gelaufen waren (ja, Gaffney ist halt klein… :-) ), sind wir weiter nach Charlotte in North Carolina gefahren. Insgesamt beträgt die Fahrtzeit von Greenville, SC, aus ca. 1 1/2 Std.

Für amerikanische Verhältnisse also eine Kurzstrecke. Charlotte ist schon beeindruckend, wenn auch nicht ganz unser Fall.  Nicole und ich sind uns einig, daß wir mit Greenville doch die bessere Wahl getroffen haben.

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Jun 21 2008

Freitag 20.06.08: Dinner, River Musik & Greencards eingetroffen

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Bernd:

Letzten Sonntag hatten wir zum ersten mal bei uns zwei Gäste. Bei der Pooleröffnungsfeier haben wir Joe & Geanie kennengelernt. Da man hier in den USA etwas lockerer miteinander umgeht, sind bei bei der Poolfeier einfach zu deren Tisch gegangen und haben gefragt, ob wir uns setzten dürfen. Vor zwei Wochen waren wir dann bei den beiden zum Dinner eingeladen und letzte Woche haben wir uns dann revanchiert. Nicole hat etwas “typsich” deutsches zu essen zubereitet: Es gab Schnitzel mit Bratkartoffel. Joe und Geanie waren begeistert… :-)

(Und ich erst. Schließlich ist das eines meiner Lieblingsessen.) Es war ein schöner Abend und wir wollen diesen bald wiederholen.

Am Donnerstag sind Nicole und ich noch nach der Arbeit durch Greenville Downtown gelaufen und haben das schöne Wetter genossen. Nachdem es eine Kleinigkeit beim Chinesen gab sind wir zum Ready River gegangen. Dort gab es Live Musik. Wir haben den Abend dann bei guter Musik gemütlich ausklingen lassen.

Ein Kollege schrieb letztens zum Thema Greencard: “Sobald man das Visum hat, ist der Drop gelutscht.” Hintergrund ist die Tatsache, daß man beim Gewinn einer Greencard zuerst ein Visum in seinen Pass erhält. Erst wenn man dieses aktiviert, d.h. innerhalb von 6 Monaten nach Zuteilung in die USA einreist, wird die Greencard produziert. Das Visum ersetzt für diesen Zeitraum die Greencard und berechtigt zur Arbeitsaufnahme und zum Leben in den USA.

Dennoch freut man sich riesig, sobald man die Karte in den Händen hält. Diese Woche haben wir bereits unsere Greencards erhalten und dies gilt es nun zu feiern. Wir haben den Service von americandream.de in Anspruch genommen, die für uns die Karte empfangen und später weitergeleitet haben. Hintergrund ist die Tatsache, daß die Greencard nur innerhalb der USA zugestellt wird. Da wir aber beim Ausfüllen der Formulare noch nicht genau wussten, wohin wir später ziehen werden, kann man die Anschrift von americandream.de in New York verwenden. Diese leiten dann später die Karte weiter.

Eine kleine Karte, die für uns jedoch sehr wichtig ist…

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Jun 19 2008

DIE 17.06.08: Lunch & Learn

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Bernd:

Letzte Woche  hatten wir auf der Arbeit unser 1. Lunch & Learn. Die Idee ist m.E. nach sehr gut: Man trifft sich in der Mittagspause zum gemeinsamen Lernen, halt Lunch & Learn. Meine Firma sponsorte die Sandwiches und um 11.30 Uhr haben wir uns alle im Besprechungszimmer eingefunden. Via Konferenzschaltung wurden alle Außenstellen an die Hauptzentrale in Atlanta angebunden. Via Beamer konnten wir der Power Point Präsentation folgen. Der Ton wurde über das Telefon (Lautsprecher) übermittelt. Insgesamt ging die Veranstaltung ca. 2 Stunden. Das Seminar war super vorbereitet und wirklich gut. In Deutschland würde wahrscheinlich erstmal der Betriebsrat über Pausenzeiten und Arbeitszeit debatieren. Hier in den USA läuft das (zum Glück) anders. Der AG stellte neben einem wirklich guten Seminar auch Sandwiches, was sicherlich nicht selbstverständlich ist. Für mich war das eine “Win-Win” Situation…

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Jun 15 2008

Sa. 14.06.08: Sonnenbrille & Myrtle-Beach

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Bernd:

Diese Woche habe ich meine ersten Erfahrungen im amerikanischen Gesundheitssystem gemacht. Über meinen Arbeitgeber beziehen Nicole und ich eine Krankenversicherung, die auch den Zahnarzt (Dental) mit einschließt. Es war ein schöner Zug von meinem AG, daß ich Nicole mit über die Firmenversicherung absichern konnte. Natürlich bezahle ich ihre Beiträge, jedoch haben wir so beide eine gute Absicherung gegen Krankheit. Hier in den USA kann man seine Versicherungsbausteine selbst wählen. So liegt es an einem, ob man sich gegen kurze, und lange Arbeitsunfähigkeit absichert. Eine generelle Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, wie in Deutschland, gibt es hier nicht. Der Grundsatz lautet: Wer nicht arbeitet, bekommt kein Geld.

Da ich von Natur aus ein vorsichtiger Typ bin, habe ich uns gegen so ziemlich alles abgesichert, was das Versicherungspaket hergab. So bin ich u.a. gegen kurze- (bis 3 Monate) und lange Arbeitsunfähigkeit privat abgesichert.

Jedoch übernimmt die Versicherung keine Brillen, bzw. Kosten für den Augenarzt (Vision). In den USA braucht man jedoch für eine Sonnenbrille in seiner Sehstärke ein Rezept vom Augenarzt. Die Behandlung kostet ca. 100 $. Da hier jedoch alle wichtigen Dokumente im Scheckkartenformat ausgestellt sind (das wichtigste ist hier der amerikanische Führerschein) so bin ich einfach mal mit meinem deutschen Brillenpass zum Optiker gegangen. Ich habe gesagt, daß der dt. Brillenpass halt ein Rezept aus Deutschland wäre, welches international gültig ist. So konnte ich mir dann die kostenpflichtige Untersuchung beim Augenarzt sparen.

Beim Vision Center des Wal-Mart habe ich mir dann eine Sonnenbrille bestellt. Diese kostet aber immer noch ca. 170 $ (Standart-Sonnenbrille).

Schon komisch wie groß die Preisunterschiede sind, wenn man bedenkt, daß hier Kleidung um ein Vielfaches günstiger ist als in Deutschland.

Am Samstag sind Nicole und ich dann zum Myrtle Beach gefahren. Dieser ist ca. 4 Stunden (einfache Fahrt) von uns entfernt. Hier hat Nicole dann zum ersten mal seitdem wir hier wohnen ihren großen Zeh (und den Rest vom Körper) in den Atlantik gehalten. :-)

Das Wasser war wohl sehr warm und Nicole war begeistert.

Myrtle Beach ist wohl der Ballermann von SC. Zumindest sind hier sehr viele Schüler und Studenten, die die freie Zeit genießen, und Party machen. Der Strand war sehr schön und wir haben den Nachmittag genossen, jedoch uns auch gefreut, wieder in beschauliche Grennville zu fahren.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch am Tanga Outlet Center angehalten. Dort sind ca. 200 Geschäfte, wo man nach Angeboten stöbern kann. Nicole ist natürlich wieder fündig geworden und hat einen schönen Badeanzug ergattert.

Gegen 1 Uhr nachts waren wir dann wieder zu Hause und sind tot müde ins Bett gefallen. Aber der Atlantik war schon toll und die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt.

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Jun 09 2008

So, 08.06.08: Ashville & Lake Lure (NC)

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Bernd:

Da Nicole heute noch mit ihrem Sonnenbrand auf den Armen zu kämpfen hatte, wollten wir nicht zu lange in der Sonne bleiben. Deshalb wurde der Strand gestrichen und stattdessen eine Erkundungstour gemacht. Wir sind zum Lake Lure (NC) gefahren und haben uns den See angeschaut. Hier wurde übrigens die Wasserscene  von Dirty Dancing gedreht. Im Anschluss sind wir nach Ashville gefahren und haben uns etwas die Stadt angeschaut. Zwischenzeitlich wurde es schon richtig heiß draußen (ca. 38 Grad), so daß wir kurz in einem Einkaufszentrum in Ashville Abkühlung gesucht haben. Neben der Abkühlung suchte Nicole natürlich auch Schuhe…

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Jun 08 2008

Sa, 07.06.08: Car Show & BBQ

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Bernd:

Schon die ganze Woche hatten wir hier tolles Wetter. Man kann schon sagen, daß es heiß war. Es ging auf die 37 Grad zu. Im Sommer soll es jedoch noch bedeutend heißer werden. Wir sind gespannt.

Wir haben heute dann das tolle Wetter genutzt und sind zum Devils Fork State Park gefahren. Diesen Park hatten wir vor ca. 2 Wochen hier entdeckt; er bietet einen kleinen Strand, eine tolle Aussicht auf den See und Grillmöglichkeiten. Der Plan war somit schnell gefaßt: Erst BBQ, dann schwimmen im State Park.

Auf dem Weg zum State Park, haben wir an der Strasse eine Autoausstellung gesehen und spontan angehalten. Die freiwillige Feuerwehr hat wohl diese Ausstellung veranstaltet um Spenden zu sammeln. Für diesen guten Zweck sind dann viele “Hobby-Schrauber” mit ihren selbst gebauten, oder restaurierten Autos zur Pumpkintown Car Show gekommen.

Bei einem der ersten Autos haben wir angehalten und dieses ganz fasziniert bestaunt, da wir noch nie eine solche Form gesehen hatten. Und schon kamen wir ins Gespräch… Ein super freundlicher Mann sprach uns an und erzählte, daß er das komplette Auto selbst gebaut hat. Es ist ein Einzelstück, welches in über 2 Jahren zusammengebaut wurde. Das hat mich irgendwie an die Fernsehserie “Hör mal wer da hämmert” erinnert. Wir haben uns bestimmt 30 Minuten mit dem “Erbauer”, und seiner Frau, unterhalten. Kurz darauf gesellten sich dann zwei weitere nette Amerikaner dazu, die uns wohl am Akzent erkannt haben. Ihre besten Freunde kommen nämlich aus Deutschland, sind vor einigen Jahren in die USA gezogen und haben kürzlich die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen.

Das war schon toll, wie herzlich man hier aufgenommen wird und wie schnell man ins Gespräch kommt. Kaum zu Hause angekommen haben wir von diesem netten Ehepaar direkt eine e-mail erhalten: “It was a pleasure talking with you today. We are the couple that told you we have friends in Germany for the summer. (…) What a big step in your lives it must have been for you to come to the United States. We sincerely wish you both well and hope you like South Carolina. “

Den Nachmittag haben wir im State Park mit einem BBQ eingeleutet. Das kleine Tierchen, wonach Nicole so schaut, sah irgenwie aus wie eine Heuschrecke.

Nach zwei Stunden am Strand haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Ich bin etwas braun und Nicole rot geworden. (Nicole sagt: aber nur ein bisschen rot.)

Wenn der Sonnenbrand von Nicole morgen weg sein sollte, dann fahren wir am Sonntag nach North Carolina. Dort wollen wir uns den Lake Lure anschauen. Ansonsten müssen wir das halt verschieben…

Da man in den USA (man erinnere sich: Das Land der Freiheit) natürlich KEINEN Führerschein für ein Boot braucht, würde ich mal so ein Boot ausleihen und mit Nicole den riesigen See erkunden. Mal schauen, wann wir das machen.

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Jun 08 2008

Freitag, 06.06.08: Unsere Wohnung ist komplett

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Bernd:

Unsere Wohnung ist nun komplett. :-) Alle Möbel sind geliefert worden und wir fühlen uns nun “zu Hause”. Die 3 Wandbilder hat Nicole selbst gemalt und so für eine ganz persönliche Ausstattung unseres neuen Heims gesorgt.

Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, was wir in 1 1/2 Monaten hier geschaffen haben. Wir haben unser neues Heim schön eingerichtet, ein Auto geleast, den amerikanischen Führerschein in der Tasche, Bankkonto eröffnet, unsere amerikanische Sozialversicherungsnummer erhalten und kennen uns schon recht gut in der Umgebung aus. Wir sind angekommen…

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Jun 01 2008

Sa. 31.05.08: Barbeque im Paris-State-Park

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Bernd:

Für heute hatte Nicole eine super Idee: wir veranstalten unser erstes Barbeque in den USA. Nicole hat dafür alles am Freitag eingekauft: Fleisch, Grillzange, Kohle, Getränke, Soßen, Stühle etc.

Am frühen morgen (so gegen 5.30 Uhr) hatten wir hier ein Unwetter und es hat in Strömen gegossen. Wir hatten schon befürchtet, daß wir unser Grillen auf morgen verschieben müssen, aber ab ca. 8 Uhr klarte der Himmel auf.

Wir sind dann gegen 11 Uhr zum Paris State Park gefahren. Den Kofferraum voll mit einer großen Kühltasche für die Getränke (auch mein Starbucks ! :-) ), Fleisch & Soßen.

Der State Park liegt gerade mal 20 Autominuten von unserem Apartment entfernt und bietet neben Grillplätzen (die Grills sind schon im Park vorhanden), viel Schatten und einen tollen Ausblick auf den See. (Die Enten die man auf den Fotos sieht, dürfen jedoch nicht gegrillt werden. :-) )

Heute wurde es dann richtig heiß; wir hatten über 30 Grad im Laufe des Tages. Wir haben dann das tolle Wetter für einige Stunden im State Park genossen und unser erstes Barbeque veranstaltet. Das hat super Spaß gemacht und auch toll geschmeckt.

Nicole hat sich auch noch Marshmallows gegrillt.

Dies werden wir sicherlich bald wiederholen.

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