Archive for November 12th, 2007

Nov 12 2007

Termin beim Vertragsarzt

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Nicole:

Am 06.11. hatten wir unseren Termin beim Vertragsarzt in Dortmund.
Um 7.30 Uhr mußten wir beim Lungenfacharzt sein, bei dem wir geröngt wurden. Das Röntgenbild wird dann auf Tuberkuloseanzeichen untersucht, kurze Besprechung mit dem Arzt und weiter ging es zum eigentlichen Vertragsarzt. Um 8.10 Uhr waren wir dann da. Es wurde Blut abgenommen (Aids- und Hepatitis-Test). Unsere Impfungen wurden überprüft, man wurde etwas abgeklopft und die eigentliche Untersuchung mit Besprechung war für Bernd und mich nach 10 Min. vorbei und wir waren schlappe 300,00 € ärmer. Wir hatten vergessen unsere “Case-Nr.” für unser Visum aufzuschreiben, aber das war kein Problem, wir konnten die Nr. nachreichen.

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Nov 12 2007

Was nun alles erledigt werden mußte….

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Nicole:

Nun gab es einiges, was wir erledigen mußten. Wir gingen zum Arzt um uns die nötigen Impfungen geben zu lassen (Masern-Mumps-Röteln, Diphterie-Tetanus) und ließen einen Windpocken-Titer erstellen (Erwachsene werden normalerweise nicht gegen Windpocken geimpft). Bernd und ich hatten als Kind die Windpocken, und die Titer-Werte waren hoch genug.

Wir überlegten uns, wann wir in die USA ziehen wollten und legten für uns den 01.07.08 fest.
Bernd wollte noch sein LLM Studium zu Ende machen, und wir wollten vor allem noch kräftig sparen. Außerdem hat Bernd drei Monate Kündigungsrecht und die Kündigung sollte ordentlich ablaufen.

Wir überlegten nun in welche Gegend wir ziehen wollten, wir waren ja schon ein paar mal im Urlaub. New York City kam für uns Beide auf Anhieb nicht in Frage, weil uns die Stadt zu “Busy” und vor allem zu teuer ist. Ich wolllte auf keinen Fall in ein Katastrohengebiet ziehen, also fiel für mich Kalifornien (Erdbeben- und Sunami-Gefahr) und Florida (Hurricans) schon mal weg (Bernd würde trotzdem dahinziehen). Wir liebäugelten aber schon mit der Chicago-Gegend. Wir waren zwar noch nie da, aber was wir in Reisevideos sahen und Reiseführern lasen gefiel uns.
Wir waren uns aber einig, dorthin zu ziehen, wo wir einen Job finden. Wenn wir vor dem Umzug keinen Job finden sollten, wollten wir an die großen Seen ziehen.
Ich beschäftigte mich nun mit den einzelnen Bundesstaaten, die prinzipiell für uns in Frage kommen könnten, recherchierte im Internet nach Arbeitslosenquoten, Durchschnittseinkommen, Infrastruktur, Kriminalität, Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Umweltkatastrophen etc. Ich erstellte eine Tabelle und verteilte Punkte. Ich dachte mir, dass man sich in den Bundestaaten mit den meisten Punkten bewerben könnte. Minnesota und Wisconsin, meine persönlichen Favoriten gehörten auch dazu.

Bernd erkundigte sich nach Krankenversicherungen. Ich ließ mir einen europäischen Führerschein erstellen, Bernd hatte schon einen. Wir beantragten unsere Führungszeugnisse für das Konsulat und machten einen Termin beim Raphaels-Werk.

Die Beratung beim Raphaels-Werk in Essen war sehr interessant und wir merkten, dass wir bis jetzt schon sehr gut vorbereitet waren. Man riet uns eine internationale Geburts-und Heiratsurkunde zu beantragen und uns von unserem Hausarzt eine Übersicht über unsere Krankheitsgeschichte geben und diese ins Englische übersetzen lassen sollen. Das macht dann den Besuch beim neuen Arzt einfacher.

In dem Buch “der Amerikanische Traum”, gibt es ein Adressregister, von dort hatten wir auch die Adresse vom Raphael-Werk. Außerdem suchten wir die Adresse von dem Vetragsarzt in Dortmund heraus und Bernd legte einen Termin für uns fest.

Meine Schwiegermutter Marianne hat schon alle Möbel verkauft. Wir leben in unserer Wohnung sozusagen nur noch auf Kommission. Außerdem suche ich schon nach und nach alles heraus, was wir nicht mehr unbedingt benötigen und bringen die Dinge zu Marianne. Sie hat ein echtes Händchen alles zu verkaufen - sie verkaufte früher schon Dinge mit Erfolg auf dem Trödelmarkt.
Auf jeden Fall kommt so eines an Geld zusammen, schließlich müssen wir ja bald alles neukaufen.
Neukaufen ist gegenüber der Container-Schiffsfracht um einiges günstiger. Für 5000 - 6000 € bekommt man unserer Meinung nach eine tolle Wohnungseinrichtung, zumal in fast jeder Wohnung schon eine Küche eingebaut ist.

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